Wenn man sich ein Haus kauft, stellt man sich oft vor, bis ins hohe Alter darin zu wohnen. Im Alter stellen sich dann jedoch steile Treppen und fehlende Haltegriffe in Dusche oder Badewanne als Schwierigkeiten heraus. Mit Hilfe von Umbauten lässt sich eine Immobilie barrierefrei und altersgerecht herrichten. Aber lohnt sich das wirklich?

Im Ruhestand bemerken viele Menschen, dass ihnen die Immobilie langsam zu groß wird. Die Kinder sind aus dem Haus und die Räume im Obergeschoss werden allenfalls als Gästezimmer genutzt. Auch die Pflege des Gartens fällt immer schwerer. Spätestens dann fragen sich viele Eigentümer, ob es nicht Zeit wäre, sich zu verkleinern. Aber wem fällt es schon leicht, sich von all den liebgewordenen Gewohnheiten, von all den persönlichen Erinnerungen zu trennen, die mit dem Haus in Verbindung stehen? Dann also doch lieber wohnen bleiben – ein altersgerechter Umbau macht es möglich!

Ein barrierefreier Umbau schafft Abhilfe für viele Probleme

Um Ihr Haus barrierefrei zu machen, stehen Ihnen unter anderem folgende Maßnahmen zur Verfügung: Haus- und Wohnungstüren lassen sich verbreitern, wenn irgendwann ein Rollstuhl nötig sein sollte. Für diesen Fall lassen sich auch Schwellen abbauen, Stufen beseitigen und Rampen anlegen. Oft fällt auch der Gang in die Dusche schwer, weil sie höher liegt. Diese lässt sich gegebenenfalls auf Bodenniveau umbauen. Für besseren Halt können Stütz- und Haltesysteme in Dusche und Badewanne installiert und rutschfeste Böden eingebaut werden. Und auch das größte Hindernis – die Treppe – lässt sich durch den Einbau eines Treppenliftes überwinden.

Umbaumaßnahmen rechtzeitig planen, gut durchdenken und qualifiziert umsetzen

Allerdings gibt es drei Dinge, die Sie beim barrierefreien Umbau beachten sollten: Beginnen Sie bereits frühzeitig mit der Planung, am besten, solange Sie als Eigentümer selbst noch fit und gesund sind. Überlegen Sie sich dann, welche Umbaumaßnahmen absolut nötig und sinnvoll sind. Suchen Sie sich gegebenenfalls Rat bei einem Experten. Und drittens sollte auch die Durchführung der Umbauten nur fachlich kompetenten Handwerkern überlassen werden.

Stellt sich bei der Planung heraus, dass ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie sich nicht lohnt oder nicht möglich ist, ist vielleicht doch der Umzug in eine altersgerechte Wohnung die bessere Lösung. Der Hausverkauf kann das benötigte Geld für eine altersgerechte Eigentumswohnung einbringen und im selben Zuge etwas übrig lassen für Reisen oder was Sie sich sonst schon lange gönnen wollten. Bevor Sie mit einem Umbau beginnen, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten beraten, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Möchten Sie wissen, ob sich ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/

https://behinderung.org/barrierefreier-umbau.htm

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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